Montag, 9. März 2026

Der Start ins Abenteuer - Woche 1 meiner Radreise

Voller Euphorie bin ich am Sonntag in mein großes Abenteuer gestartet. Es sollte mich über Hannover in Richtung Celle führen, doch der Weg dorthin erwies sich schwieriger als gedacht. Im Wald waren die Wege mehr Sand als befahrbar. So kam es immer wieder vor, dass ich absteigen und schieben musste. Aus diesem Grund habe ich mich dann entschieden, meine Routen für normale Fahrräder zu planen, damit ich etwas besseren Untergrund habe. Der erste Tag war mit knapp 80 km ganz schön viel und ich merkte meine Beine am Tag darauf. Auf dem Weg zu meiner Schwägerin wurde es besser, allerdings fiel es mir immer noch sehr schwer, das Fahrrad zu bewegen.

Die ersten Tage in den Niederlanden verliefen etwas schwermütig. Die Gedanken hingen an den letzten Tagen, aber so langsam konnte ich mich dennoch auf das eigentliche Ziel besinnen: den Weg!

Am zweiten Camping-Spot kam ich mit dem Betreiber und seiner Ehefrau über mein Vorhaben ins Gespräch. Sie bat mich darum, die Kosten für die Übernachtung in das Projekt zu stiften. Wahnsinn. Am nächsten Tag, dann ging es gleich weiter mit den kuriosen Bekanntschaften. Harry wartete in einer Kurve auf Fahrradfahrer, die Lust auf einen Kaffee hatten. Dieser war kostenlos und auf offener Flamme heiß gemacht. Es gab Kaffee oder Espresso, einen schönen Haferkeks und dazu ein bisschen Gespräch. Das war eine tolle Begegnung. Dann ging es zu einem außergewöhnlichen Camping-Spot mit vielen Kunstwerken. Die Besitzerin hat ein wahnsinniges Gespür für Kunst und Natur. Man war dort wie in einer Oase, wirklich schön. 

Ja und dann kam schon Belgien. Belgien und Campingplätze, was soll ich sagen? Die sind hier nicht so weit verbreitet wie in den Niederlanden. Als ich bereits 10 km hinter Antwerpen war, musste ich umdrehen, weil es dort keine Campingplätze mehr gibt. Mitten in der City, direkt an einem Fluss, konnte ich dann einen schönen Camping-Spot finden. Leider war dieser überfüllt. Der einzige Vorteil an dieser Situation war, dass es dort richtig viele leckere Biersorten gab. 

Am nächsten Tag bin ich dann mit nassem Gepäck in Richtung Gent losgefahren. Dort angekommen, gab es auch einen City Campingplatz, aber der war mir mit 34 € mir einfach zu teuer. So habe ich mich für einen kleinen Campingplatz 20 km außerhalb von Gent entschieden und bin an diesem Tag das erste Mal wieder über 70 km gefahren. Der Weg dorthin war auch wieder ereignisreich. Nachdem ich ein leckeres Steak in einer Brasserie gegessen habe, habe ich noch Erste Hilfe geleistet. Ein Fahrradfahrer hat versehentlich eine Joggerin angefahren und sie ist dabei auf ihr Knie gefallen. Mit meinem erstklassigen Equipment konnte ich ihre Platzwunde am Knie versorgen und alles war wieder schick. Als Dankeschön für meine Hilfe hat der Radfahrer noch 25€ gespendet. Ich bin gespannt, was die kommenden Tage, Wochen und Monate mir noch an Überraschungen bringen werden!



Full of euphoria, I set off on my big adventure on Sunday. It was supposed to take me via Hanover to Celle, but the route was more difficult than expected. In the forest, the paths were more like sand than rideable. So I had to get off and push my bike again and again. For this reason, I decided to plan my next routes for normal bikes so that I would have slightly better ground to ride on. The first day was quite long at almost 80 km, and I could feel my legs the next day. On the way to my sister-in-law's house, it got better, but I still found it very difficult to move the bike.

The first few days in the Netherlands were a bit melancholic. My thoughts lingered on the last few days, but slowly I was able to focus on the actual goal: the journey!

At the second campsite, I ended up talking to the owner and his wife about my plans. She asked me to donate the cost of the overnight stay to the project. Amazing. The next day, the curious encounters continued. Harry was waiting at a bend in the road for cyclists who fancied a coffee. It was free and heated over an open flame. There was coffee or espresso, a delicious oatmeal cookie, and a little conversation. It was a wonderful encounter. Then I went to an extraordinary campsite with lots of artwork. The owner has an incredible sense of art and nature. It was like being in an oasis, really beautiful.

Yes, and then I arrived in Belgium. Belgium and campsites - what can I say? They are not as widespread here as they are in the Netherlands. When I was already 10 km past Antwerp, I had to turn back because there were no more campsites. I was able to find a nice campsite in the middle of the city, right next to a river. Unfortunately, it was overcrowded. The only advantage of this situation was that there were lots of delicious beers to choose from.

The next day, I set off for Ghent with my wet luggage. When I arrived, I found a city campsite, but at €34 it was simply too expensive for me. So I decided on a small campsite 20 km outside Ghent and ended up cycling more than 70 km that day. The journey there was also eventful. After eating a delicious steak in a brasserie, I provided first aid. A cyclist accidentally hit a jogger and she fell on her knee. With my first-class equipment, I was able to treat her laceration on her knee and everything was fine again. As a thank you for my help, the cyclist donated €25. I’m excited to see what the coming days, weeks and months will bring!

Montag, 15. Dezember 2025

Der Plan steht: Rodenberg – Santiago – und zurück für den guten Zweck!

Nachdem einige Zeit ins Land gegangen ist, haben sich die Pläne konkretisiert und natürlich auch ein wenig geändert. Die Route ist grob umrissen und wird mich von meinem Heimatort Rodenberg erstmal nach Santiago de Compostela führen. Von dort geht es an die portugiesische Atlantikküste. Runter nach Gibraltar, über Malaga, Barcelona, Lion, Schaffhausen, den Rhein zurück. Der Start der Tour ist für den 01.03.2026 festgelegt.


Das Ziel der Tour steht:
Ich möchte je gefahrenen Kilometer 1 € sammeln und diesen an vier ausgewählte Organisationen spenden. Dazu gehören:



Der Fuchsbau – Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V.
ASB Wünschewagen Hannover
Mamazone e. V.
Palliative Förderverein Schaumburg e.V.


Was mich wirklich freut ist das ich, bis von einem Verein, die Zusagen und Erlaubnis bekommen habe deren Logos und Namen für meine Tour zu verwenden. 


The plan is set: Rodenberg – Santiago – and back for a good cause!

After some time has passed, the plans have become concrete and, naturally, have changed a little. The route is roughly outlined and will first take me from my hometown Rodenberg to Santiago de Compostela. From there, it goes to the Portuguese Atlantic coast. Down to Gibraltar, via Malaga, Barcelona, Lyon, Schaffhausen, and back along the Rhine. The start of the tour is set for March 1st, 2026.

The goal of the tour is clear:
I want to collect €1 for every kilometer ridden and donate it to four selected organizations. These include:
Der Fuchsbau – Grief Counseling for Children and Young People (e.V.)
ASB Wünschewagen Hannover (ASB Wish-Wagon Hannover)
Mamazone e. V.
Palliative Förderverein Schaumburg e.V. (Palliative Support Association Schaumburg)
What really pleases me is that, so far, I have received the commitment and permission from all but one association to use their logos and names for my tour.


Mittwoch, 23. Oktober 2024

Von Rodenberg nach Wrexham und dann...?

Hallo liebe Leser!

Ich kann es kaum erwarten, euch von meinem großen Abenteuer zu erzählen. Im Spätsommer 2025 werde ich mich mit dem Fahrrad von Rodenberg auf den Weg nach Wales machen. Mein Ziel ist es, ein Spiel des AFC Wrexham live zu erleben. Die Vorfreude ist riesig! Doch nach dem Spiel stellt sich die Frage: Wie geht es weiter? Zwei Optionen stehen zur Auswahl und ich brauche eure Hilfe bei der Entscheidung.

Die bisherige Planung:

Start: Rodenberg, Deutschland

Ziel (vorerst): Wrexham, Wales

Route: Über Calais und Dover nach Wrexham

Höhepunkt: Fußballspiel des AFC Wrexham



Die große Frage: Wie geht es weiter?

Nach dem spannenden Fußballspiel möchte ich meine Reise fortsetzen. Zwei faszinierende Routen stehen zur Auswahl:

Europa's spirituelle Route

Ich könnte mich auf die Spuren der Pilger begeben und den europäischen Jakobsweg von Trondheim nach Santiago de Compostela radeln. Diese Route verspricht eine tiefgründige Erfahrung mit historischen Stätten, atemberaubender Natur und Begegnungen mit Menschen aus aller Welt.




Der amerikanische Traum auf zwei Räder

Eine andere Möglichkeit wäre, den Kontinent zu wechseln und von Toronto nach Key West zu radeln. Diese Tour würde mich durch vielfältige Landschaften führen, von den großen Seen an der Ostküste hinunter bis hin zu den tropischen Keys.





Was spricht für welche Route?

Europa's spirituelle Route:

Tiefsinnige Erfahrung, Historische Stätten, Begegnungen mit anderen Pilgern, Möglicherweise anspruchsvollere Streckenabschnitte

Nordamerika-Tour:

Vielfältige Landschaften, Abenteuerlich, Andere Kultur, Längere Reisezeit und höhere Kosten

Was sind deine Gedanken?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Anregungen! Welche Route würdet ihr wählen und warum? Habt ihr vielleicht sogar persönliche Erfahrungen mit einer ähnlichen Reise gemacht?

In den kommenden Wochen werde ich mehr Details zu den beiden Routen recherchieren und euch auf dem Laufenden halten.

Bis bald, Thorsten

Der Start ins Abenteuer - Woche 1 meiner Radreise

Voller Euphorie bin ich am Sonntag in mein großes Abenteuer gestartet. Es sollte mich über Hannover in Richtung Celle führen, doch der Weg d...